Textanalyse „Was wir so alles brauchen … oder auch nicht“

Textanalyse - Kommenta „Was wir so alles brauchen … oder auch nicht“

Author: Jean-Marie Krier


Erscheinungsdatum: 01.04.2007

Erscheinungsort: in dem Magazin „Südwind“ für internationale Politik, Kultur und Entwicklung

Was wir so alles brauchen … oder auch nicht 

Im Kommentar „Was wir so alles brauchen … oder auch nicht“ von Jean Marie Krier, erschienen im April 2007 in dem Magazin „Südwind“ für internationale Politik, Kultur und Entwicklung, geht es um die unfaire Verteilung und Übernutzung von naturgegebenen Ressourcen. 

Das von Jean Marie Krier beschriebene Kernthema ist der jetzige Ressourcenverbrach unserer Gesellschaft. Der Autor weist darauf hin, dass wir dem Klimawandel zu viel Aufmerksamkeit schenken. Zudem gibt es noch viele andere wichtige Probleme, die nun die meisten Menschen wegen dieser zunehmenden Klimaprobleme nicht bemerken. Er kritisiert auch, dass die Menschen jetzt immer mehr Ressourcen verbrauchen. Obwohl es Instrumente gibt, die den Ressourcenverbrauch messen können, verbraucht man die Ressourcen übermäßig. Um dieses Problem zu lösen, müsste man das komfortable Leben opfern, das wir jetzt haben. 

Im Kommentar erläutert der Autor in argumentativer Weise, wie man sowohl die Klima- als auch Ressourcenkrise beseitigen könnte. Zu Beginn sieht man einen Lead mit einer rhetorischen Frage in fetter Farbe gedruckt unter dem Titel. Der Gesamttext lässt sich in 3 Abschnitte einteilen. Im ersten Teil erläutert der Autor den Lesern argumentativ das derzeitige Klimaproblem und seine aktuelle Entwicklung. Im zweiten Absatz liefert der Autor den Lesern vor allem viele Informationen über dieses Thema. Im letzten Absatz erklärt er die Leserschaft, was man tun müsste, um die aktuelle Krise zu lösen. 

Ganz am Anfang im Titel verwendete Jean Marie Krier die Ellipse „Was wir so alles brauchen... oder auch nicht". Der Text ist sachlich und ironisch formuliert. Viele Konjunktionen und einige Fachbegriffe aus der Ökologie tauchen im Text auf. Im ganzen Artikel verwendet er eine einfache Sprache und einige alltagssprachliche Ausdrücke wie „auf Pump leben" (Z. 35), sodass der Artikel leicht verständlich ist und das gleiche Thema wird wiederholt erwähnt. Durch diese Formulierungsmethode ist der Inhalt des Artikels klar nachvollziehbar. Der Verfasser benutzt auch viele Metaphern wie z.B. „Im Sand verlaufen" (Z. 87) und Ironie z.B. „Zurück in die Steinzeit also?" (Z.62). Im Text findet man an manchen Stellen auch rhetorische Frage wie z.B. „Was braucht der Mensch?" (Z.90) oder „Ist dann die Ressourcenkrise gelöst?" (Z. 41). 

Das Ziel dieses Kommentars ist, die Leser zu ermutigen und ein nachhaltiges Leben zu führen. Aber es ist noch viel mehr als das. Jean Marie Krier schafft auch, dass sich die Leser mitschuldig fühlen, also ein Kommentar, der an die Leser appelliert, auf Umweltfragen und das eigene Umweltleben zu achten.

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